Milchschäferei Seehof
Der Seehof im Vorfrühling. Ein Erwachsener sitzt auf dem orangen Anhänger eines Einachsers, der voller Heckenpflanzen ist, ein Kind mit oranger Mütze steht am Lenker. Im Vordergrund liegt ein Haufen geschnittener Äste, dahinter der dunkelrote Bauwagen, die Schafe auf der Weide und die Jura-Hügel.

Der Seehof umfasst mit dem Wald ca. 7 Hektaren. Ich, Eva-Maria Bossart, Landwirtin EFZ und Fachfrau für Biodynamische Landwirtschaft, pachte den Hof seit Oktober 2025 mit meinen Kindern und möchte ihn als einen kleinen Biodiversitätshof mit sehr tiergemässer Milch-, Fleisch- und Eierproduktion bewirtschaften. Die Zucht alter Nutztierrassen und die Sensibilisierung der Kinder für die naturnahe, kleinbäuerliche Landwirtschaft liegt mir am Herzen. Dies gelingt nur durch die Mithilfe von vielen guten Freunden.

Alle Jungtiere werden wenn möglich direkt von ihren Eltern grossgezogen mit täglichem, liebevollem Kontakt durch uns.

Zwei Wollschweine wühlen am bewaldeten Hang im aufgebrochenen Boden voller Kalksteine. Im Hintergrund steht ein Kind mit einer Schubkarre hinter dem Weidezaun.

Die Wollschweine als Helfer

Im Frühling 2025 haben wir mit den drei Wollschweingeschwistern Aladin, Annabelle und Anuschka angefangen, die zwei verwilderten Weiden zuhinterst im wunderschönen Tälchen — dort, wo die Quelle des Hofbächleins fliesst — von Brennnesseln und Brombeeren zu befreien. Dies gelingt sehr gut!

Das Hofbächlein im Tälchen. Zwischen moosbewachsenen Steinen und Erlen fliesst das Wasser über kleine Stufen, ringsum Brennnesseln, Farne und dichtes Grün.
Ein dunkles Wollschwein liegt zusammengerollt in der selbst gegrabenen Erdmulde auf der Weide, ringsum hohes Gras und ein Weidezaun.

Dazwischen haben die drei Schweine den Streifen für eine neue Hecke auf der Wiese umgegraben. Auch haben wir sie schon in den Gemüsegarten der Goetheanum-Gärtnerei ausgeliehen.

Woran wir gerade arbeiten

Auf dem Hof ist immer etwas zu tun. Das sind die Arbeiten, die im Moment anstehen:

  • Zaunbau
  • Holzen der Jungbäume im Landwirtschaftsland
  • Bäume pflanzen (zum Teil selber veredelt) und vor den Tieren schützen
  • Eine neue Hecke pflanzen
  • Die Ställe umbauen und einrichten
  • Die verwilderten Weiden von Brennnesseln und Brombeeren befreien

Wir hatten ein wunderschönes Holzer-Geburtstagsfest, welches ein Riesenerfolg war, mit 18 Erwachsenen und 16 Kindern!

Sechs Kinder in bunten Jacken auf der Wiese im Tälchen. Eines trägt einen langen Ast, zwei laden Äste auf den orangen Anhänger des Einachsers. Dahinter steigt der Hang mit noch kahlen Bäumen an.

Die Herde kommt zusammen

Im Sommer haben wir unsere Milchschafe — zu den sechs «einheimischen Bergschafen» unserer Verpächterin — aus Dornach hinaufgebracht. Nun haben wir eine schöne Herde aus 16 Tieren zusammen.

Mehr über unsere Ostfriesischen Milchschafe

Milchziegen

Die zwei Appenzellerziegen Jasmina und Leva sind die Lieblinge des Hofes.

Hanni und Nanni sind zwei ältere Kupferhalsziegen, die zur Sömmerung aus einem Nachbardorf bei uns sind und einfach ohne zu lammen angefangen haben Milch zu geben!

Ralf und George sind die wunderschönen Jungböcke, damit wir Appenzeller und Kupferhalsziegen züchten können.

Kaninchen

Seit kurzem leben zwei Fuchskaninchenweibchen bei uns, die sich noch am Einleben sind und ein schönes Gehege bekommen.

Im Hühnerstall sitzen zehn Hühner nebeneinander auf einer hölzernen Sitzstange, darunter Seidenhühner und ein silbergesäumtes Wyandotte. Darunter die Futterrinne und Stroh auf dem Boden.

Hühner und Wollschweine

Zum Hof gehören neben den Schafen die Hühner und die drei Wollschweine. Milch, Fleisch, Eier und Wolle entstehen alle hier, sehr tiergemäss.

Alles vom Schaf: unser Angebot